Wie die meisten Bereiche unseres alltäglichen Lebens unterliegt auch diese weniger ruhmreiche Facette des daily-life technologischer Entwicklung: Das Schummeln. Nutzten vergangene Generationen noch ganz klassisch Papier und /oder Körperteile und Stift als „Wissensspeicher“, so arbeiten Prüflinge heutzutage mit weitaus komplexeren, technisch hoch entwickelten Behelfen.
Wurden vor 5 bis 6 Jahren noch mithilfe von Mobiltelefonen mehr oder weniger erfolgreich Antworten auf allzu schwierige Prüfungsfragen übermittelt, so stehen lernfaulen Prüfungskandidaten, dank technologischer Entwicklungen, noch ausgefuchstere Methoden offen.
So können Lernmuffel etwa auf Funktechnologie zurückgreifen. Die gsmSpyEars zum Beispiel sind Ohrstöpsel die, von außen nicht sichtbar, im Ohr platziert werden. Zur Übermittlung der entsprechenden Frage an den „Prüfungs-Flüsterer“ dient ein kleines, unter der Kleidung verborgenes Mikrofon.
Noch ausgeklügelter präsentiert sich allerdings folgende Variante, in welcher die Ohrstöpsel mit einer Kamera kombiniert werden. Somit kann der Unwissende die Fragestellung wahlweise mithilfe einer Knopfkamera, welche in der Kleidung versteckt wird, oder mittels einer sogenannten Student Pen Cam an seinen Helfer weiterleiten. Die Kameralinse befindet sich in diesem Fall im oberen Teil eines Stiftes.
Dennoch gilt, trotz all der James Bond-tauglichen technischen Hilfsmittel, die sicherste Variante, um zu einem erfreulichen Prüfungsergebnis zu gelangen, besteht nach wie vor darin, zu lernen!
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